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Interviews und TV-Auftritte

Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl an Berichten, TV-Auftritten sowie Fernseh- und Zeitungsinterviews des Ministerpräsidenten Michael Kretschmer.

WELT-Interview vom 29. April 2021

Ein Mann sitzt an einem Tisch und unterhält sich.
Frühstück auf Einladung von Ministerpräsident Kretschmer mit dem Vorstandsvorsitzenden der Auslandshandelskammer (AHK), Schepp,in Moskau.  © dpa-Zentralbild

Im WELT-Interview spricht Ministerpräsident Kretschmer über sein Gespräch mit Russlands Präsident Wladimir Putin sowie seine Erfahrungen und Erkenntnisse von seiner Moskau-Reise.

Kretschmer betonte: »Der Aufenthalt hat mich in der Überzeugung bestärkt, dass es richtig ist, miteinander statt übereinander zu reden.«

Hintergrund:

Ministerpräsident Michael Kretschmer reiste vom 21. bis 24. April nach Moskau. Dabei wurde er vom Staatsminister für Regionalentwicklung, Thomas Schmidt und Staatsminister für Wissenschaft, Sebastian Gemkow, sowie von einer Delegation aus Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft nach Moskau begleitet.

Markus Lanz vom 1. April 2021

Ein Mann steth vor einem Fernsehstudio.

Zu Gast bei Markus Lanz  nimmt Ministerpräsident Michael Kretschmer Stellung zu seinem Corona-Kurs. Zudem appelliert er für mehr Maßnahmen und mehr Rückhalt aus der Gesellschaft.

Kretschmer betonte: »Die Bevölkerung muss mitgenommen werden.« Man müsse jetzt durch Aufklärung der Menschen eine Bewusstseinsänderung erreichen, auf Kontaktminimierung setzen und dies mit umfangreichem Testen ergänzen.

ARD-Talksendung »maischberger. die woche« vom 17. Februar 2021

Ein Mann im Anzug , daneben ein Logo mit der Aufschrift maischberger. die woche

In der Sendung »maischberger. die woche« ging es unter anderem um Ostern und die Auswirkung der Mobilität auf das Infektionsgeschehen.

Kretschmer betonte: »Wir haben es mit sehr stringenten Maßnahmen geschafft, das Infektionsgeschehen in Deutschland deutlich zu senken. Aber die Gefährlichkeit des Virus ist nicht zurückgegangen. Im Gegenteil: Wir sind mit Mutationen konfrontiert, die wesentlich ansteckender sind. Deswegen müssen wir weiter umsichtig vorgehen, damit wir das, was wir bitter und teuer erreicht haben, nicht leichtfertig aufs Spiel setzen«.

MDR-Talksendung »Fakt ist!« vom 18. Januar 2021

Ministerpräsident Kretschmer im Portrait

Beim »Bürgertalk« aus Dresden beantworteten Experten Fragen zum Thema »Endlos-Lockdown und holpriger Impfstart – Wie schaffen wir es aus dem Corona-Tal?«.

Andreas F. Rook begrüßte Ministerpräsident Michael Kretschmer, die Leipziger Virologin Corinna Pietsch und Rüdiger Unger vom DRK Sachsen.

ZDF-Talksendung »Maybrit Illner« vom 14. Januar 2021


Im ZDF-Polittalk »maybrit illner« mit dem Thema »Langsames Impfen, schnelles Virus – droht der lange Winter-Shutdown?« diskutieren Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer von der CDU, der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach, die Allgemeinmedizinerin Eva Hummers, Mitglied der Ständigen Impfkommission, Claudia Kade, Ressortleiterin Politik bei der Tageszeitung »Die Welt«, sowie der Arzt und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen über den Impfstart und die Virusverbreitung.

Langsames Impfen, schnelles Virus – droht der lange Winter-Shutdown? | maybrit illner vom 14.01.2021

MDR-Talksendung »Fakt ist!« vom 7. Dezember 2020

Ministerpräsident Kretschmer im Portrait.

Im MDR-Polittalk »Fakt ist!« spricht Ministerpräsident Michael Kretschmer über die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und beantwortet Fragen der Bürgerinnen und Bürger.

Warum sind die Infektionszahlen in Sachsen so hoch? Ist die Lage wirklich so schlimm? Was bringen Selbsttests? Und wie sicher ist die geplante Impfung?

In der Sendung waren auch Corinna Pietsch, Virologin aus Leipzig, und Prof. Dr. Peter Spieth, Intensivmediziner aus Dresden, zu Gast.

ZDF-Talksendung »Maybrit Illner« vom 12. November 2020

In der Sendung »Maybrit Illner« im ZDF beteiligte sich der Ministerpräsident an der Diskussion zum Thema »Große Hoffnung, knappe Mittel – Kraftakt bis zur Impfung?« und schilderte seine Sicht aus der Perspektive des Freistaates Sachsen. An der Diskussion nahmen außerdem Malu Dreyer, die Ministerpräsidentin des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit, Stefan Kluge, der Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Alena, Buyx, die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats und der Studienleiter des CureVac Impfstoffs, Peter Kremsner teil.

Interview mit der Berliner Zeitung vom 23. Oktober 2020

Im Interview mit der Berliner Zeitrung spricht Ministerpräsident Kretschmer über die Bekämpfung der Coronapandemie, Parallelen zum Umbruch 1989/90 und seine geplante Russland-Reise.

Interview mit dem ADAC vom 2. Oktober 2020

Michael Kretschmer im Portrait während er gestikuliert. Daneben steht ein Zitat von ihm: Mir ist wichtig, dass alle Technologien ehrlich und marktwirtschaftlich zum Einsatz kommen. © phototek.net/Sächsische Staatskanzlei

Die Autoindustrie befindet sich weltweit im Wandel. Dabei setzen viele Hersteller auf Elektromobilität und mehr digitiale Technik im Fahrzeug.

Derzeit plant die EU-Kommission weitere Verschärfungen bei den Treibhausgasaustößen, um ihr Klimaziel bis zum Jahr 2030 zu erreichen. Die Pläne haben unmittelbar Konsequenzen für die Automobilbranche.

Im Interview mit dem ADAC spricht Ministerpräsident Michael Kretschmer über die Diskussion um das Verbot von Autos mit Verbrennermotoren sowie über die Chancen alternativer Antriebe.

 

MDR-Talksendung »Fakt ist!« vom 13. Juli 2020

Ministerpräsident Kretschmer im Portrait. © Pawel Sosnowski

Im MDR-Polittalk »Fakt ist!« diskutiert Ministerpräsident Michael Kretschmer gemeinsam mit Prof. Veronika Grimm, Wirtschaftswissenschaftlerin und eine der 5 »Wirtschaftsweisen«, Cerstin Gammelin, Parlamentskorrespondentin »Süddeutsche Zeitung« und Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler über die aktuellen Maßnahmen zur Krisenbewältigung.

Werden in Sachsen neue Wege gegangen in Digitalisierung, Mobilität und nachhaltiger Wirtschaft? Das fragt der MDR-Polittalk »FAKT IST!« aus der 4. Sächsischen Landesausstellung »Boom. 500 Jahre Industriekultur« in Zwickau.

Interview SUPERillu vom 11. Juni 2020 – Michael Kretschmer: Werde Dampfschifffahrt helfen

Ein spricht mit gehobenen Händen. © dpa-Zentralbild

Im Interview spricht Ministerpräsident Michael Kretschmer über das Corona-Rettungspaket der Bundesregierung, den Sechs-Milliarden-Euro-Schutzschirm für den Freistaat und warum die Sächsische Dampfschifffahrt ein Kulturgut ist.

Kretschmer: »Die Weiße Flotte der Sächsischen Dampfschifffahrtsgesellschaft ist ein Kulturgut unseres Landes wie die Frauenkirche oder der Fichtelberg. Wir haben in den letzten Jahren mehrmals eingegriffen und das Unternehmen in Krisen unterstützt und werden auch diesmal helfen«.

Interview mit ZEIT ONLINE vom 27. Mai 2020: »Wir müssen weg von einem grundsätzlichen Verbot und hin zu generellen Öffnungen«

Ein Mann sitzt an einem runden Tisch. Im Hintergrund befindet sich eine Fahnengalerie.
Ministerpräsident Michael Kretschmer lud am 28. Mai 2020 zu einem Runden Tisch zu den Maßnahmen der Staatsregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie in die Staatskanzlei ein.  © Pawel Sosnowski

Im Interview mit Zeit ONLINE spricht Ministerpräsident Kretschmer über die Lockerungsmaßnahmen in Sachsen.

Als erstes Bundesland hat der Freistaat Kitas und Grundschulen ohne Abstandsregeln, jedoch mit Schichtbetrieb und Kleingruppen wieder geöffnet.

Mit Blick auf weitere Lockerungen sagt Kretschmer: »Wir müssen weg von einem grundsätzlichen Verbot und hin zu generellen Öffnungen unter Einhaltung eines Hygienekonzepts. In einer Zeit, in der die Wahrscheinlichkeit zu erkranken massiv abnimmt, muss der Staat seine Maßnahmen zurücknehmen und mehr auf Eigenverantwortung setzen.«

SPIEGEL-Interview vom 6. Mai 2020: »Wir müssen wieder so viel wie möglich zulassen«

Ein Mann sitzt an einem Tisch und gestikuliert stark. © dpa-Zentralbild

Im Interview mit dem SPIEGEL spricht Ministerpräsident Kretschmer über seine Lockerungspläne und warum verschiedene Maßnahmen in den Bundesländern richtig sind.

Kretschmer betont: »Wir müssen wieder so viel wie möglich zulassen, immer unter genauer Abwägung und mit entsprechenden Hygienekonzepten. Das ist für die Kindergärten, Schulen, die Gastronomie aber auch die Wirtschaft allgemein wichtig. Grundsätzlich muss immer wieder gefragt werden, welche Beschränkungen noch nötig sind, wenn das Risiko so viel kalkulierbarer geworden ist«.

 

In der ZDF-Talksendung »Markus Lanz« am 23. April 2020

Ein Mann im Porträt, daneben das Logo der ZDF-Sendung »Markus Lanz« © Sächsische Staatskanzlei

Bei »Markus Lanz« sprach Ministerpräsident Michael Kretschmer über die Auswirkungen der Lockerungsmaßnahmen angesichts der Corona-Pandemie in Sachsen. 

In Bezug auf die Wiederöffnung der sächsischen Schulen erwartet Kretschmer in diesem Schuljahr keinen regulären Unterricht mehr. »Ein normales Schuljahr, einen normalen Unterricht, wie wir ihn kannten im vergangenen Jahr, werden wir in diesem Schuljahr nicht erleben«, betonte der Ministerpräsident.

Außerdem spreche in Deutschland niemand von einem ganz normalen Schul- oder Kita-Alltag, erklärte Kretschmer. Die Notbetreuung muss aber nach seiner Ansicht für alle gesichert sein, die zur Arbeit gehen und in der kritischen Infrastruktur beschäftigt sind.

Kretschmer zu Gast bei Anne Will am 19. April 2020

Männer und eine Frau im Porträt. © © BR | DasErste.de

Ministerpräsident Michael Kretschmer war am 19. April zu Gast bei Anne Will. Thema der Sendung war »Mit Vorsicht aus der Corona-Krise - wie hart trifft uns die »neue Normalität«?«. Weitere Gäste der Sendung waren Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger,  Wirtschaftswissenschaftler Michael Hüther und Epidemiologe Michael Meyer-Hermann.

Kretschmer machte in der Sendung deutlich, dass die Lockerungen »an die Grenze dessen [gingen], was vertretbar ist«. In drei Wochen werde man sehen, ob die Lockerungen zu weitgehend gewesen seien.

 

Interview des Ministerpräsidenten mit DIE WELT vom 15.09.2019

Ein Mann spricht auf einer Konferenz. © Chaperon

Im Interview mit DIE WELT spricht Ministerpräsident Michael Kretschmer unter anderem über das Wahlergebnis der sächsischen Landtagwahl und die Zukunftsthemen in Sachsen.

Interview mit phoenix vom 17.05.2019 zur Verbaschiedung des Migrationspaketes durch den Bundestag

Interview im Hamburger Abendblatt vom 5. Januar 2019

Im Zeitungsinterview mit dem Hamburger Abendblatt spricht Ministerpräsident Kretschmer über die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes im Freistaat Sachsen, neue wirtschaftliche Perspektiven und die Ansiedlung von Bundesbehörden in den neuen Bundesländern.

Kretschmer im Interview mit der Sächsischen Zeitung am 21. Oktober 2018

Ministerpräsident Michael Kretschmer ist am 21. Oktober bei Dresden.Respekt mitgelaufen. Vor mehreren tausend Teilnehmern sagte der Ministerpräsident: »Wir haben es in der Hand, ob dieses Land weltoffen und freundlich ist«. Zeitgleich forderte er die Kundgebungsteilnehmer zum Engagement für Freiheit, Demokratie und Marktwirtschaft auf, »wir brauchen dieses Engagement für unsere Heimat«.

Im Interview spricht Kretschmer über seine Beweggründe zur Teilnahme an der Demonstration.

Interview mit der Rheinischen Post vom 3. Oktober 2018

Im Interview mit der Rheinischen Post vom 3. Oktober 2018 nannte Kretschmer die Deutsche Einheit als »größte patriotische Leistung des Landes«. Lesen Sie unten das ganze Interview.

Von Kristina Dunz

 

Herr Kretschmer, was bedeutet Ihnen der Tag der Deutschen Einheit?                                 

Kretschmer Ich bin immer noch glücklich und ergriffen von der Wiedervereinigung. Sie ist das größte Wunder in meinem Leben – neben der Geburt meiner Söhne. 

Ist nach 28 Jahren zusammengewachsen, was zusammengehört?       

Kretschmer Nach einer so langen Zeit sind auch die damals in den Osten gezogenen Westdeutschen Sachsen oder Thüringer. Statt Ost und West haben wir vielmehr Parallelen zwischen Sachsen und Bayern und Hessen - und genauso viele Unterschiede zu Ländern wie Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. 

Keine spezifischen Probleme, Benachteiligungen der Ostdeutschen?                                            

Kretschmer Die Herausforderungen, die wir heute haben, sind unsere gemeinsamen im ganzen Land. Und es sind Herausforderungen, die wir uns vor 1990 gewünscht hätten.  Der 3. Oktober ist immer wieder die Gelegenheit, dankbar zu sein für soziale Marktwirtschaft, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie.

Warum bricht gerade in Sachsen Hass von Rechtsextremisten auf, was ist die Lehre von Chemnitz?                                                                                      

Kretschmer  Rechtsextremismus ist durch nichts zu entschuldigen, die Täter müssen schnellstmöglich verurteilt werden. Wir müssen den Kampf gegen Rechtsextremismus und für Demokratie intensiver führen, weil wir das Ausmaß unterschätzt haben. Aber: Die Chemnitzer dürfen nicht an den Pranger gestellt werden. Es braucht auch keine martialische Sprache um die Straftaten zu beschreiben. Die waren schlimm und werden mit aller Konsequenz verfolgt.

Was ist schief gelaufen in den vergangenen 28 Jahren?                                  

Kretschmer Nie ging es uns in den neuen Ländern und eben auch im Freistaat Sachsen so gut, nie war unsere Lebenserwartung so hoch und nie stand uns die Welt so offen wie heute. Die Diskussion hat aber eine Schlagseite ins Negative bekommen. Das müssen wir wieder gerade rücken. Wir müssen die Freude zurückgewinnen.

Wie?                            

Kretschmer Die Deutsche Einheit ist die größte patriotische Leistung des Landes. Im Westen haben Menschen auf Wohlstandszuwachs verzichtet, in Ostdeutschland hat sicher überwiegende Teil der Bevölkerung ein neues Leben aufgebaut. Das muss an einem solchen Tag gewürdigt werden. Miesepetern sage ich: Es ist das beste Deutschland, das wir je hatten. 

Die schwarz-rote Bundesregierung ist im Moment kein Rückenwind, oder?

Kretschmer Was sich auf Bundesebene momentan abspielt, möchte ich in Dresden nicht haben. Wir gehen kollegial miteinander um. Zuerst das Land, dann die Partei und dann die Person. Koalitionen scheitern nicht an Sachfragen, Koalition scheitern an persönlichen Befindlichkeiten.

CSU-Chef Horst Seehofer hat die Migrationsfrage als Mutter aller politischen Probleme bezeichnet. Gehört das in die Kategorie persönliche Befindlichkeiten?                                                                          

Kretschmer Es hat alte Wunden wieder aufgerissen. Vor dem Sommer hatte sich die Diskussion um die Flüchtlingspolitik weitgehend  beruhigt. Dann ist der Konflikt wieder aufgebrochen. Die Menschen wollen, dass eine Regierung handelt. Stattdessen sehen wir wieder nur den Streit.

Was muss passieren?                                     

Kretschmer Wenn die Diagnose falsch ist, funktioniert auch keine Behandlung. Das Jahr 2015 mit der Einwanderung von fast einer Million Flüchtlingen haben wir noch nicht verarbeitet. Es fehlt ein parteiübergreifender Konsens in vier zentralen Fragen: Sicherung der EU-Außengrenze, Integration anerkannter Asylbewerber, Abschiebung abgelehnter Asylbewerber und ein wirkungsvollerer Umgang gegen Intensivstraftäter. Wenn wir uns das als Politiker über Parteigrenzen hinweg gemeinsam vornähmen, wäre viel gewonnen.

Haben die Volksparteien noch eine Zukunft?                                                   

Kretschmer Ja, wenn sie jetzt den Vorwärtsgang einlegen. Die Themen liegen auf dem Tisch. Wir müssen die Mitte der Gesellschaft stärken. Es gibt immer Leute, die die Gesellschaft spalten wollen. Das ist keine Kunst. Das wirkungsvollste Mittel gegen Populismus und seine unanständigen, falschen Behauptungen sind Antworten auf Probleme, handlungsfähige Regierungen, eine Stärkung der inneren Sicherheit und des ländlichen Raumes. Und ein respektvoller Umgang. Ohne Zorn. Ich habe noch nie jemanden als Mob oder Pack bezeichnet, denn danach brauche ich mit den Leuten nicht mehr zu sprechen.

Ihr Fraktionschef Christian Hartmann schließt eine Koalition mit der AfD nicht aus.  Sie sind Ministerpräsident. Wie geht das aus?

Kretschmer Die AfD hat mich als Volksverräter bezeichnet. Volksverräter wurden von den Nazis in Plötzensee erschossen. Wir erleben im Bundestag und im sächsischen Landtag abstoßende Debatten. Es gibt keine Grundlage der Zusammenarbeit. Ich schließe eine Koalition mit der AfD wie mit der Linkspartei aus. Und ich werde jeden Tag darin bestätigt, dass das der richtige Weg ist. Wir müssen auch Möglichkeiten finden, um von der AfD geleitete Fehlinformationen im Internet zu korrigieren. Dort wimmelt es an Verschwörungstheorien, Demagogie und Falschnachrichten. Ich bin entsetzt. Das verändert die Menschen. Bei uns wird die Polizei gezielt Leute einsetzen, um in ihrem Bereich gegenzuhalten. 

Die Union im Bundestag hat ihren Vorsitzenden  gestürzt und die sächsische Fraktion hat gegen Ihren Vorschlag Hartmann gewählt.  Rebellionsanzeichen?            

Kretschmer Der bisherige Fraktionschef und ich haben einen Vorschlag unterbreitet. Man kann nicht immer Demokratie und Alternativen einfordern und sich dann beschweren, wenn ein anderer Kandidat gewählt wird. Sowohl in Berlin als auch in Dresden waren die Kampfkandidaturen anständig. Es ist keine dreckige Wäsche gewaschen worden. Das ist ein Zeichen für eine lebendige Partei und Demokratie.

Kretschmer besucht den Landkreis Meißen am 13. August 2018

Auf seinem Besuch am 13.08.2018 im Landkreis Meißen machte Ministerpräsident Kretschmer erste Station im Obstbaubetrieb Görnitz in Coswig.

Im Interview spricht Kretschmer über die Eindrücke seines Besuchs und die Initiativen der Staatsregierung zur Stärkung des ländlichen Raumes.

Kretschmer im Interview mit der Stuttgarter Zeitung am 12. Juli 2018

In der Redaktion der Stuttgarter Zeitung beantwortet Kretschmer Fragen zur Asylpolitik und spricht über die Themen Rente, Digitalisierung und Europa.

phoenix ländersache: Michaela Kolster im Gespräch mit Michael Kretschmer am 8. Juli 2018

Im Interview mit Michaela Kolster spricht Kretschmer über die Zukunftsthemen im Freistaat Sachsen. Er erklärt die Pläne der Landesregierung zur Förderung des Wirtschafststandortes Sachsen und spricht über seine politischen Ambitionen für die kommenden Jahre.

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