04.12.2015

Neuer Vertrag mit Jüdischen Gemeinden unterzeichnet

In Dresden ist am 4. Dezember 2015 der neu gefasste Staatsvertrag zwischen dem Freistaat Sachsen und dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden unterzeichnet worden.

An dem feierlichen Akt nahmen am Freitag in der Staatskanzlei außer Ministerpräsident Stanislaw Tillich und dem Vorsitzenden des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden, Heinz-Joachim Aris, auch die Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinden Dresden und Chemnitz, Nora Goldenbogen und Ruth Röcher, sowie der Vorsitzende der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig, Küf Kaufmann, teil.

Tillich sagte: »Der Freistaat wird seiner Verantwortung gerecht, das kulturelle Erbe und das religiöse Leben des Judentums in Sachsen zu bewahren und zu pflegen. Wir bekennen uns damit zur religiösen und kulturellen Geschichte unseres Landes und setzen gleichzeitig auch ein Zeichen für die Religionsvielfalt in Sachsen.«

Der Freistaat unterstützt bereits seit 1994 auf Grundlage der vertraglichen Regelungen die Wiederbelebung der jüdischen Kultur in Sachsen.

zurück zum Seitenanfang