05.12.2015

Tillich besucht Israel und palästinensische Autonomiegebiete

Ministerpräsident Stanislaw Tillich reiste vom 5. bis 9. Dezember 2015 nach Israel und in die autonomen Palästinensischen Gebiete. Es war nach Italien die zweite Auslandsreise Tillichs als Bundesratspräsident.

Die Reise diente dem weiteren Ausbau der guten und engen politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel. Begleitet wurde der Ministerpräsident von einer Wirtschaftsdelegation.

Erste Station der Reise war am Sonntag die Hafen-Stadt Haifa. Dort besuchte Ministerpräsident Tillich das Hightech-Unternehmen ElbitSystems und die Technische Universität Israels »Technion«. Am Nachmittag eröffnete Tillich die Wanderausstellung "Israelis und Deutsche" in Jerusalem bevor er am Abend einem gemeinsamen Konzert von Thomanerchor und Gewandhausorchester Leipzig beiwohnte. Aufgeführt wurde das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Anlass des Festkonzertes ist das Jubiläum "50 Jahre diplomatische Beziehungen Deutschland-Israel".

Weitere Stationen der Reise waren Jerusalem und Ramallah. In Jerusalem hat Tillich die zentrale Holocaustgedenkstätte Yad Vashem besucht. Ferner fanden politische Gespräche mit Vertretern der Knesset und der Regierung statt.

Tillich sagte: »Wir wollen die engen und freundschaftlichen Beziehungen zu Israel auf allen Gebieten weiter stärken und vertiefen. Die zahlreichen gemeinsamen Projekte und Veranstaltungen, vor allem aber die Begegnungen zwischen den Menschen machen deutlich, wie vielfältig und selbstverständlich der beiderseitige Austausch inzwischen ist.«

In den palästinensischen Autonomiegebieten fanden Gespräche mit Vertretern der Palästinensischen Autonomiebehörde und kommunalen Vertretern statt. Dabei hat sich der Bundesratspräsident über den Stand der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Palästina informiert.

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