29.07.2026

Bewerbung für den Grand Départ 2029 in Deutschland

Einige Menschen stehen vor einem alten Bauwerk für ein Gruppenfoto.
Personen v.l.n.r.: Etienne Deglise, Kabinettschef des Botschafters; Magali Censier, Attachée für Sprachbildung und Sportkooperation; Michael Kretschmer, Ministerpräsident Sachsen; Cyrille Tricart, Direktor Internationale Beziehungen A.S.O.; Johanna Stilo, Erste Botschaftsrätin; Sven Schulze, Ministerpräsident Sachsen-Anhalt; Rudolf Scharping, Ehrenpräsident German Cycling e.V. und Vorstand Grand Départ Allemagne e.V.; Andreas Prokop, Stellvertretender Vorstand Grand Départ Allemagne e.V.; Bernd Dankowski, Präsident German Cycling e.V.; Christian Prudhomme, Direktor Tour de France; Dr. Thomas Hofmann, 1. Vorstand Grand Départ Allemagne e.V.; Yann Le Moenner, Generaldirektor A.S.O.; Franziska Becker, Staatssekretärin für Sport; Mario Voigt, Ministerpräsident Thüringen; Kai Wegner, Regierender Bürgermeister Berlin; Elisabeth Kaiser, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland; Katja Meier, Beirätin Grand Départ Allemagne e.V. 
© Grand Départ Allemagne e.V. _Patrick Tichy

Die Länder Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bewerben sich um die Ausrichtung des Grand Depart 2029, also der Auftaktveranstaltung der Tour de France, einem der weltweit größten Sportereignisse.

German Cycling e.V. hat die deutsche Bewerbung für den Grand Départ der Tour de France 2029 offiziell deren Ausrichter übergeben. Mit Unterstützung des Bundes sowie der Länder Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen soll der Auftakt der Tour de France im Jubiläumsjahr 2029 – 40 Jahre nach der Friedlichen Revolution und dem Fall der Berliner Mauer – nach Berlin und Mitteldeutschland geholt werden.

Anlässlich der offiziellen Übergabe des Bid Books kamen im Jakob-Kaiser-Haus des Deutschen Bundestages hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Sport, Wirtschaft und Diplomatie aus Deutschland und Frankreich mit A.S.O.-Generaldirektor Yann Le Moënner und Tour-de-France-Direktor Christian Prudhomme zusammen.

Die Bewerbung steht im Zeichen des 40. Jahrestags der Friedlichen Revolution und des Falls der Berliner Mauer. Sie verbindet die Geschichte der deutschen Einheit mit der deutsch-französischen Freundschaft und bietet die Möglichkeit, diese historische Verbindung international erlebbar zu machen sowie nachhaltige Impulse für Tourismus, Wirtschaft, Gesellschaft und den Radsport in den beteiligten Regionen zu setzen.

Initiiert und erarbeitet wurde die Bewerbung von Grand Départ Allemagne e.V. unter Mitwirkung der Länder Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Als offizieller Träger hat German Cycling e.V. sie bei der Amaury Sport Organisation (A.S.O.) eingereicht.

Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte die besondere Bedeutung der Bewerbung: »Die gemeinsame Bewerbung von Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist eine große Chance, den Grand Départ 2029 nach Deutschland zu holen. 40 Jahre nach der Friedlichen Revolution und dem Fall der Berliner Mauer wäre der Auftakt der Tour de France in Deutschland ein starkes Zeichen für Freiheit und ein geeintes Europa. Die gemeinsame Bewerbung zeigt, was möglich ist, wenn wir über Ländergrenzen hinweg an einer gemeinsamen Vision arbeiten. Das weltweit größte Radrennen würde Gäste aus aller Welt zusammenbringen und zugleich an die mutigen Menschen erinnern, die 1989 für Freiheit und Demokratie auf die Straße gegangen sind.«

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