02.08.2019

Inbetriebnahme der neugebauten Hochwasserschutzanlage für Grimma

Vier Männer schauen sich eine Ausstellung an.
Ministerpräsident Kretschmer während der Besichtigung der Fotoausstellung »Hochwasser 2002«. 
© Sächsische Staatskanzlei

Zwei Männer enthüllen ein Relief.
Ministerpräsident Michael Kretschmer und Umweltminister Thomas Schmidt enthüllen das Relief.  © Sächsische Staatskanzlei

Am Freitag, den 2. August 2019 weihte Ministerpräsident Michael Kretschmer gemeinsam mit dem Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt, eines der größten Hochwasserschutzprojekte des Freistaates Sachsen, die Hochwasserschutzanlage in Grimma, ein.

Nach einer kurzen Besichtigung der Fotoausstellung »Hochwasser 2002« in der Klosterkirche Grimma nahm Ministerpräsident Kretschmer an einer moderierten Gesprächsrunde teil. Darin wurde die Bewältigung der gravierenden Hochwasserereignisse 2002 und 2013, der damit einhergehende Wiederaufbau, sowie die Zukunft des Hochwasserschutzes im Freistaat Sachsen besprochen.

Anschließend erfolgte eine Begehung der Hochwasserschutzanlage mit dem Betriebsleiter Herrn Bobbe sowie eine Präsentation von Verschlusselementen durch die Wasserwehr Grimma.

Die Eröffnung der mehr als zwei Kilometer langen und bis zwölf Meter tiefen, in den Fels gegründeten Hochwasserschutzanlage fand ihren Höhepunkt mit dem Schließen des Hochwasserschutztores durch Ministerpräsident Kretschmer und Umweltminister Schmidt sowie der Enthüllung des Reliefs an der begehbaren Wand.

Finanziert wurde der Bau der Hochwasserschutzanlage vor allem aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), aber auch aus Mitteln des Bundes und der Länder sowie unter Kofinanzierung aus Mitteln des Freistaates Sachsen auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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