06.06.2018

Rundgang durch Residenzschloss Dresden

Zwei Männer besichtigen ein Baustelle.
Ministerpräsident Kretschmer und Finanzminister Haß besichtigten die Baumaßnahmen. 
© Sächsische Staatskanzlei

Kretschmer informiert sich über Stand der Bauarbeiten

Ministerpräsident Michael Kretschmer und der Staatsminister der Finanzen, Dr. Matthias Haß, informierten sich über den Stand der Bauarbeiten in den Paraderäumen des Residenzschlosses Dresden. Anschließend besichtigten sie im Rahmen eines Baustellenrundganges den Werkstattbereich in der Schlosskapelle, die Paraderäume und das Textildepot.

 »Der Wiederaufbau des Residenzschlosses hat Ausstrahlung weit über Dresden hinaus, weil hier etwas wieder neu entsteht, was Menschen begeistert und verbindet. Der Ausbau der Paraderäume ist eine weitere wichtige Etappe beim Wiederaufbau. Ganz herzlich möchte ich allen danken, die mit großem Wissen und Können daran mitwirken, dass das Schloss als Schauplatz sächsischer Geschichte Stück für Stück wieder entsteht. Ausdrücklich danken möchte ich auch dem Bund, der den Freistaat Sachsen bei diesem Projekt finanziell unterstützt.« sagte Kretschmer in seinem Statement.

Fertigstellung Ende 2019 erwartet

Der Kleine Ballsaal und der Lange Gang werden in ihrer historischen Fassung wiederhergestellt. Die auszuführenden Leistungen sind zum größten Teil handwerklich als auch baukünstlerisch besonders anspruchsvoll und werden eng durch den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement sowie das Landesamt für Denkmalpflege begleitet.

Rekunstruktion nach Plänen von Pöppelmann und Leplat

Die Räume des Paradeappartments, darunter das Audienzgemach und das Paradeschlafgemach, die August der Starke anlässlich der Hochzeit des Kronprinzen mit Kaisertochter Maria Josepha einrichten ließ, werden gegenwärtig in ihrer historischen Fassung nach den ursprünglichen Plänen von Matthäus Daniel Pöppelmann und Raymond Leplat wiederhergestellt. Damit wird die höfische Festkultur des 18. Jahrhunderts wieder neu inszeniert.

Die Bauarbeiten in den Paraderäumen unter der Regie der Niederlassung Dresden I des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien und Baumanagement (SIB) begannen im Jahr 2016 und sollen bis September 2019 zum 300-jährigen Jubiläum der Hochzeit von Kronprinz Friedrich August mit Maria Josepha fertiggestellt werden.

Die Baukosten für die Wiederherstellung der Paraderäume betragen etwa 34,4 Mio. Euro. Die Baukosten für den Wiederaufbau des Residenzschlosses sind mit insgesamt ca. 382 Mio. Euro veranschlagt.

zurück zum Seitenanfang